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klassische Kunstdrucke

Wir liefern ihnen Wandbilder von ausgezeichneter Qualität in den unterschiedlichsten Ausführungen. Auf dieser Seite finden Sie Bilder als klassische Kunstdrucke, Leinwandbilder und gerahmte Bilder.

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Alles über klassische Kunstdrucke

Was sind Kunstdrucke?

Kunstdruck ist eine besondere Art des Druckens, durch die es möglich ist ein Kunstwerk sehr originalgetreu nachzubilden. Kunstdruck kann im Gegensatz zum Farbdruck eine große Breite von Farben und Farbmischungen erzeugen, selbst Prägungen und Farben wie Gold und Silber sind möglich.
Einen Kunstdruck sollte man nicht mit einem Poster verwechseln, denn die Qualität und Lebensdauer sind sehr unterschiedlich. Ein Poster wird meist in einer sehr hohen Stückzahl auf billiges Papier gedruckt, ein günstiger Preis ist dabei oft wichtiger als Qualität. Für Kunstdrucke benutzt man dagegen hochwertige Papiere, die fest sind und oft Struktur haben. Die Farben können beschichtet und lackiert werden um lange schön zu bleiben. Mit den verschiedenen Papieren, Drucktechniken, Veredelungen, Prägungen und Beschichtungen sind die Möglichkeiten im Kunstdruck fast unendlich groß. Da viele Menschen den Unterschied zwischen einem Kunstdruck und einem Poster nicht kennen, werden die Begriffe oft vertauscht.
Ein Kunstdruck wird am Ende des Druckvorgangs meist gerahmt oder auch als Leinwand auf einen Keilrahmen aufgezogen. So entsteht ein Wandbild, das dem Original möglichst gleich sieht und als Dekoration dient.


Was sind Kunstreproduktionen?

Das Wort Kunstreproduktion ist ein Wort für das Drucken von Kunst, es wird ein Kunstwerk durch Drucken „wiederholt“. Was dabei am Ende entsteht, nennt man dann eine Kunstkopie. Kunstkopien können nur durch künstlerische Drucktechniken entstehen, also den Kunstdrucktechniken.
Die Kunstwerke werden im Original von Galerien und Museen fotografiert und abgespeichert. Unternehmen, die diese Kunstwerke reproduzieren wollen, müssen Verträge abschließen um Zugriff auf das Bildmaterial zu erhalten. Die Fotografie des Originals muss vor dem Drucken bearbeitet werden, damit der Druck originalgetreu aussieht. Meist bekommen die Bilder durch die Großformatdiafotografie einen Gelbstich und eine Farbkorrektur muss vorgenommen werden. Der Ausschnitt und die Schärfe des Bildes können verfälscht sein, außerdem sind oft unschöne Kratzer und Staub zu sehen, all das wird durch eine professionelle Bildbearbeitung korrigiert und gehört zur Kunstreproduktion dazu.


Wie ist der Kunstdruck entstanden?

Die erste Art des Kunstdrucks entstand 1837 und war eine farbige Art der Lithografie (Steindruck) und wurde Chromolithografie genannt. Es war sehr zeitaufwändig und kostspielig.
Im 20. Jahrhundert wurde die Chromolithografie von dem Lichtdruckverfahren abgelöst.
Um Lichtdrucke zu erzeugen, werden Glas- oder Metallplatten mit einer lichtempfindlichen Emulsion benetzt. Die Emulsion wird belichtet und je nach Stärke des Lichts entsteht verschieden viel Farbe, so können sogar Halbtöne gedruckt werden. Es ist allerdings sehr kostspielig, für jeden Farbton muss eine eigene Platte angefertigt werden. Heute sind Lichtdrucke nicht mehr verbreitet.
Im 21. Jahrhundert wird vor allem mit Digital- und Offsetdruckverfahren gedruckt. In der Zukunft könnten sie von 3-D-Druckern ergänzt werden.


Welche Kunstdruckverfahren gibt es?

Digitaldruckverfahren

Das Digitaldruckverfahren, auch DDP (Direct Digital Printing) genannt, ist schnell und bietet selbst bei kleinen Druckmengen oder einzelnen Drucken ein günstiges Preis-Leistungs-Verhältnis. Es werden Laser- oder Tintenstrahldrucker benutzt, die Daten vom Computer empfangen und in kürzester Zeit Drucke erzeugen. Es können verschiedene Papiere bis hin zu Leinwänden oder Glas bedruckt werden.

Offsetdruckverfahren

Das Offsetdruckverfahren ist ein indirektes Druckverfahren, da die Druckplatte und der Druckträger (der zu bedruckende Stoff) nicht in Berührung kommen. Die Druckfarbe wird von einer Farbwalze auf einen Gummituchzylinder und dann auf den Druckträger übertragen. Dort wo sich keine Farbe absetzen soll, wird es durch den Einsatz von Wasser verhindert. Der Vorteil ist, dass so keine ausgefransten Ränder entstehen. Der Nachteil wiederum ist, dass keine Halbtöne erzeugt werden können, es gilt „Farbe oder keine Farbe“.
Das Besondere an Offsetdrucken ist, dass auch Prägungen in das Papier gedruckt werden können. Es kann zum Beispiel ein Rahmen um das Kunstwerk geprägt werden. Dadurch, dass es dann mehrere Ebenen gibt, entsteht ein dreidimensionaler Effekt. Die Farben Gold und Silber sind eine weitere Besonderheit von Offsetdrucken, weil sogar diese Farben durch Prägungen mit (Gold- und Silber-) Folien gedruckt werden können. Außerdem werden sogenannte Schmuckfarben benutzt, das sind Farben, die zusätzlich zu den vier Grundfarben (Cyan, Magenta, Gelb, Schwarz) im Druckkopf sind. Durch Schmuckfarben kann ein Original viel genauer nachgebildet werden, da es eine größere Farbvielfalt gibt. Der Offsetdruck wird durch verschiedene Beschichtungen auf der Oberfläche, zum Beispiel Lack oder Glanzfolie, besonders edel. Ein Leinwandbild kann durch eine spezielle Aufklebetechnik des Druckes hergestellt werden.
Das Offsetdruckverfahren ist vielseitig einsetzbar, es können nicht nur verschiedene Papiere, sondern auch Kunststoffe, Glas, Karton, Keramik und Bleche bedruckt werden. Dieses Druckverfahren ist vor allem für größere Druckmengen gut geeignet.

Siebdruckverfahren

Beim Siebdruckverfahren wird die Druckfarbe durch einen Rahmen, der mit einem feinmaschigen Gewebe bespannt ist, gestrichen. An den Stellen wo keine Farbe hin soll, wird es durch eine undurchlässige Schablone verhindert. Das Verfahren ist vielseitig einsetzbar, es können nicht nur glatte Flächen, sondern auch geformte Gegenstände bedruckt werden. Ein Vorteil ist, dass durch die Feinheit der Maschen die Dicke der Farbschicht flexibel variiert werden kann. Liegen die Maschen sehr nah aneinander, kommt wenig Farbe hindurch, sind die Maschen gröber und liegen weiter auseinander, wird die Farbschicht dicker.
Der Siebdruck ist zeitaufwändig und wird hauptsächlich industriell, im Textil- und Keramikdruck benutzt.


Welches Kunstdruckverfahren ist das Beste?

Je nach Anspruch an das zu erzielende Ergebnis, kommen unterschiedliche Kunstdruckverfahren zum Einsatz.
Ist ein günstiges Preis-Leistungs-Verhältnis und eine individuelle Auswahl besonders wichtig, ist das Digitaldruckverfahren eine gute Wahl.
Kann ein Werk nur richtig wirken, wenn besonders präzise Ränder entstehen und mit Prägungen oder Veredelungen gearbeitet werden soll, ist der Offsetdruck das richtige Verfahren.
Soll der Kunstdruck verschieden dicke Farbschichten haben, sollte mit dem Siebdruckverfahren gedruckt werden.


Welche Unterschiede gibt es bei den Druckpapieren?

Die Druckpapiere sind unterschiedlich dick, schwer und haben verschiedene Strukturen. Je nach dem welches Papier benutzt wird, kann ein Druck ganz unterschiedlich wirken. Eine Kunstkopie soll dem originalen Werk möglichst gleich sehen und deshalb ist es wichtig auch ein Papier zu benutzen, das dem des Originals gleicht. Soll zum Beispiel ein Aquarellgemälde gedruckt werden, sollte Büttenpapier, wie auch beim Original, benutzt werden. Die Qualität des Kunstdrucks kann durch die Wahl des Druckpapiers stark beeinflusst werden, dickere Papiere sind zum Beispiel robuster und halten länger als dünnere.


Kunstdrucke bei Kunst für Alle

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